<![CDATA[Blog - Post Feed]]> https://www.baer-schuhe.de/blog.html Mon, 17 Jun 2019 07:46:49 +0000 Zend_Feed http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss <![CDATA[Die Individualität]]> https://www.baer-schuhe.de/blog/die-individualitat.html Es gibt eine Vielzahl von Gretchenfragen beim Wandern: Wanderst Du allein oder in der Gruppe? Wanderst Du lieber im Mittelgebirge oder im Hochgebirge? Bist Du mehr der Typ für Mehrtagestrekking oder doch eher der bequeme Tagestourenwanderer? Rundweg oder Streckenwanderung? Einkehr oder Rucksackproviant? Eifel oder Hunsrück? Über oder unter zwanzig Kilometer am Tag?

Ganz klar, das Wandern ist etwas für Individualisten, man geht zu Fuß genau so, wie man es eben möchte. Aber gerade in den letzten Jahren sind noch unendlich viele, teilweise sehr spezielle Formen des Wanderns dazu gekommen. In meiner saarländischen Regionalzeitung las ich vor kurzem etwas über eine „sinnvolle“ Wanderung.


Da ich ein sehr sinnvoller Wanderer bin, habe ich mich pünktlich am vereinbarten Treffpunkt eingefunden. Ehe ich mich versah, wurden mir Handschuhe, ein Plastiksack und eine Müllzange ausgehändigt. Ich durfte mit anderen Freiwilligen Müll aus dem Wald entfernen, das war wirklich mal eine sinnvolle Wanderung.

Das Gegenteil ist eine Gourmetwanderung, da bekommt man höchstens eine Zange in die Hand, um sich noch einen Nachschlag zu holen oder die Schnecke aus ihrem haus zu puhlen. Auch bei einer Weinwanderung oder Bierwanderung kommt der Gaumengenuss neben dem Wandergenuss nicht zu kurz. Ob ich allerdings bei einer Jodelwanderung (das gibt es alles tatsächlich, ich habe mir nichts ausgedacht!) mitmachen würde, das wage ich stark zu bezweifeln. Mein Jodeln geht eher als Mittelding zwischen Meckern und Blöken durch, und auf das Gejodele der anderen Wanderer bin ich auch nicht scharf.

Quelle: „Das NacktAktiv Buch“ von Anita & Wolfgang Gramer

Auch dem Nacktwandern stehe ich sehr kritisch gegenüber. Wenn im Sommer der Mückenschwarm kommt und die Disteln, Dornen und Brennnesseln am Wegrand zuschlagen, habe ich lieber eine Hose an.

Ziemlich sinnvoll erscheint mir dagegen eine Single-Wanderung, sofern man denn Single ist. Aber anscheinend werden solche Wanderungen veranstaltet, damit die Singles nicht mehr sehr lange Singles bleiben, und wer wandert dann bei der nächsten Singlewanderung mit? Sehr beliebt sind auch Wanderungen an bestimmten Terminen, Winterwanderungen, Neujahrswandern, Vatertagswanderungen. Nicht zu vergessen Schneewanderungen und Barfußwandern.

Aber für die richtig harten Typen ist Powerwandern das Richtige. Der Autor Philipp Sauer hat „ultimative Extremtouren für zähe Typen“ zusammengestellt. Und was ist mit den zähen Typinnen? In der Buchankündigung las ich, es mache Spaß, 30 Kilometer in acht Stunden zu wandern. Klar macht das Spaß, man nennt das auch Genusswandern, denn eine Wanderdurchschnittsgeschwindigkeit von unter vier Stunden ist ja nun wirklich kein Ruhmesblatt, Herr Sauer, da hätte ich von einem zähen Typen wie Ihnen doch etwas ultimativeres erwartet.

Der zäheste Powerwanderer der Welt ist sowieso Wladimir Putin. Ich las zuletzt, dass der russische Zar nach Oben-Ohne-Reiten und der Jagd nun auch das Wandern für sich entdeckt hat. Nach einer Acht-Kilometer-Bergtour schmerzten seinen Mitwanderern noch lange die Beine, während der Führer der aktuellen UdSSR von einer kleinen „Morgengymnastik“ sprach. Das war wahrscheinlich eine wirklich sinnvolle Wanderung für den ultimativen und härtesten Herrscher des Globus.

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Wed, 29 May 2019 12:56:10 +0000
<![CDATA[​Die Stille ]]> https://www.baer-schuhe.de/blog/die-stille.html Ich wandere durch den Wald. Und höre: Stille. Das macht mich glücklich, denn ich bin alltäglich mit reichlich Geräusch-Müll umgeben. Autos, Handys, Geschwätz, Klospülung. Logisch, dass man da Sehnsucht nach Stille hat, wenn man wandert. Aber gibt es eine wirkliche Stille beim Wandern? Gibt es überhaupt die perfekte Stille?

Um das herauszufinden, kann man eine kleine Übung machen: Begebt Euch an eine möglichst ruhige Stelle. Dann schließt bitte – natürlich erst nachdem ihr diesen Satz gelesen habt - Eure Augen und hört mal genau hin, was ihr in den nächsten sechzig Sekunden hört.

Und? Wahrscheinlich habt ihr eine ganze Menge erlauscht, denn selbst in einem schalldichten Raum hört man seine Atemzüge. Daher ist klar: komplette Stille gibt es nicht. Man sagt ja, in der Wüste sei es sehr sehr still. Ich habe das ausprobiert, es stimmt nicht. 2008 bin ich in der Wüste gewandert. Und es war total unstill: Da fuhren Autos, der Wind wehte den Müll durch die Luft, die Schritte knirschten sehr laut im Sand. Wüstenstille gibt es nicht.

Aber warum es soll dann im Wald still sein? Da hört man die Vögel, das Bächlein, die knackenden Zweige unter den Schuhen, das Röhren des Hirschs (selten), das Rauschen der Baumwipfel im Wind. Das ist doch nicht Stille, oder vielleicht doch? Naturgeräusche sind die kleinen Geschwister der Stille. Zivilisationsgeräusche sind Unstille. Man sollte daher, finde ich, bei der Bewertung von Premiumwegen und Qualitätswegen auch die Audio-Qualitäten eines Weges berücksichtigen. Es gibt Negativ-Beispiele - ich möchte keine Wegenamen nennen - da wandert man auf hervorragenden Wegen, aber nebendran im Tal braust der Autobahnlärm. Das – geht – gar – nicht!

Die richtige Wander-Natur-Stille um uns herum erlaubt es uns, den Kopf mit Gedanken zu füllen, ich schrieb darüber in einem früheren Andrack-Bär-Blog. Auch die Stille beim Gemeinsam-Wandern ist es etwas Wunderschönes. Die Gespräche, die man während einer Wanderung führt, sind meistens toll. Aber die Gesprächspausen sind es erst recht. Man stelle sich mal vor, man würde mit seinem Kumpel, seiner Frau, seinen Kindern eine Viertelstunde am Wirtshaus-Tisch sitzen und sich anschweigen – da würde jeder sagen, uiuiui, da stimmt aber was nicht. Beim Wandern zu zweit, zu dritt, zu viert ist das Schweigen wunderschön, die Stille wirkt auf die Seele.

Der schweizerische Wander-Philosoph Robert Walser schrieb über seinen Spaziergang: „Von Zeit zu Zeit drang von außen her einiger schwache Lärm in die liebliche Abgeschiedenheit und reizende Dunkelheit hinein, dessen ferner Schall die herrschende Geräuschlosigkeit nur noch erhöhte, die ich recht nach Herzenslust einatmete und deren Wirkung ich förmlich trank und schlürfte.“ Genialer Typ, der Robert, das hätte ich nicht besser formulieren können. Jetzt aber genug gebloggt und gelabert. Ich brauche Ruhe und geh jetzt raus, eine schöne Portion Stille tanken.

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Fri, 24 May 2019 09:21:16 +0000
<![CDATA[Die Anstrengung]]> https://www.baer-schuhe.de/blog/die-anstrengung.html In meinem Buch „Du musst wandern“ vertrat ich die äußerst steile These, dass Wandern eine Art Hochleistungssport sei, Schwitzen und Blasen an den Füssen inklusive. Im Klartext: Jede Tagestour unter 30 Kilometer sei doch eigentlich etwas für Weicheier. Nun ja, das ist ja auch schon fünfzehn Jahre her, im jugendlichen Leichtsinn schreibt man halt so etwas. In den letzten Jahren wurde ich dann immer mehr zum fanatischen Genusswanderer. Es gab kleine Ausreißer, beispielsweise einen Fünfzig-Kilometer-Marsch und einen Wandermarathon. Aber das war echt nicht mein Ding.

Doch je öfter ich kurze und kürzeste Wege ging, desto mehr hatte ich dann doch Sehnsucht nach einer kernigen Tour. Denn bei aller Wander-Wellness, fluffig geschlurften Spazierpremiumwegen und Waldbadetagen wurde mir klar: Manchmal macht es auch einfach Spaß, sich so richtig bei einer Wandertour zu verausgaben, seinen Körper zu spüren, beim Anstieg zu schwitzen und kaum Luft zu bekommen. Ohne Anstrengung ist ein Gipfelblick nun mal nix wert, man könnte ja auch einfach mit der Seilbahn hochfahren.

Daher bin ich in den letzten Monaten verstärkt längere Premiumwege aus der Kategorie „sportlich“ gelaufen.

IMG_9505Ich habe ein wenig darauf geachtet, was das mit mir und meinem Körper macht. Der Start einer anspruchsvollen Wanderung ist meistens hart, vor allem, wenn es mit einem knackigen Anstieg losgeht. Ich bin leichter Asthmatiker, daher huste ich einige Mal, wenn der Körper in den Wandermodus springt. Ich finde das eigentlich schön, es ist ein wenig, als wenn ein Pferd nach dem ersten Galopp des Tages befreiend schnaubt und wiehert. Dann erst macht es sich locker. Ich habe von meinem Arzt wegen des leichten Asthmas sogar schon ein Cortison-Spray verschrieben bekommen. Aber das benutze ich nicht, man stelle sich vor, ich käme in eine Wander-Doping-Kontrolle und müsste wegen der Einnahme verbotener Substanzen eine lebenslange Wandersperre fürchten – eine Horrorvorstellung!

Gerade auf den ersten Kilometern spüre ich extrem meine Beine, besonders die Oberschenkel. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich fast jede Wanderung zu schnell angehe, dann wird die Muskultur sauer und das tut dann weh. Aber wenn einem beim Anstieg die Beine schmerzen, ist das wirklich so schlimm? Nein, das ist mein Körper, der gerade etwas leistet, nämlich mich den Berg hinauf zu wuchten, und die Anstrengung darf man ruhig spüren, finde ich. Ist es schon Masochismus, wenn man das ab und an sogar genießt? Ich habe meinen Kindern vor einer Wanderung immer gesagt, kommt mir nicht damit, dass Eure Beine weh tun – das passiert Euren Eltern genauso. Aber spätestens beim Belohnungsbier, so mein väterlicher Rat, ist das alles vergessen.

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Ich finde es auch toll, gerade bei winterlichen Wandertouren, wenn ich vor Anstrengung schwitze. Ich brauche keinen aufwändigen Saunagang, ein wenig Anstrengung während der Wandertour, schon klappt das mit dem Schwitzen und Keuchen. Natürlich habe ich nach einer richtig strammen Tour auch manchmal Rücken. Aber das ist doch schön! Denn, dass heißt doch nur, dass ich vorher die Rückenmuskulatur nicht ausreichend gestärkt habe. Das ist das ist doch das Großartige an der Wanderanstrengung: Wenn ich mich ordentlich verausgabe, ist es bei der nächsten Tour gar nicht mehr so schlimm, weil ich einfach fitter bin. Und das ganz ohne Wanderdoping!

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Mon, 08 Apr 2019 08:31:24 +0000
<![CDATA[Die Schuhe]]> https://www.baer-schuhe.de/blog/die-schuhe.html Was braucht man zwingend zum Wandern? Einen Rucksack? Nö, man kann ja auch einkehren. Braucht man unbedingt eine Wanderkarte? Es gibt Prädikatswege, da kann man sich eigentlich nicht mehr verlaufen. Braucht man regendichte Kleidung mit Wassersäule “unendlich“? Na ja, man kann durchaus wandern, wenn es nicht schüttet wie aus Eimern. Das Einzige, ich hätte beinahe gesagt das Einzigste, das man bei einer Wanderung wirklich braucht, sind – Schuhe.

Es mag Einwände geben: Na ja, so zwingend seien auch Schuhe nicht, man kann doch Barfußwandern und somit eins mit der Natur werden. Dazu gleich mehr. Schauen wir uns doch mal an, wie es die Altvorderen gemacht haben. Schon Profiwanderer vor 5.000 Jahren hatten ordentliches und gutes Schuhwerk.

Ötzi trug auf seiner letzten Wanderung einen High-Tech Schuh mit dünner Bärenledersohle und einer Federung aus Heu, Feuchtigkeitsresistent und wärmend. Es gibt Schuh-Experten, die über diesen Schuh urteilen: „Besser als Gore Tex“. Kleiner Nachteil: Man musste immer Ersatz-Heu dabei haben, um die „Federung“ immer wieder zu erneuern. Heu nicht fürs Pferd, sondern für Schusters Rappen.

Legendär sind auch die Sandalen der römischen Legionäre. Geschmeidig konnte man darin gehen, im Gefechtsfall sorgten die Nägel unter den Sandalen für den nötigen Halt. Allerdings waren die Römer wohl eher Schönwetterwanderer, denn ohne Strümpfe zu jeder Jahreszeit in Sandalen, das machen heute nur noch deutsche Rentner auf Mallorca. In späteren Jahrhunderten gerieten die Schuh-Kenntnisse der Römer (wie viele andere zivilisatorische Errungenschaften, siehe Kunst, Gesetze, Wegebau) in Vergessenheit.

Im Mittelalter mussten Fußlappen als Schuhersatz für alle dienen, die per pedes unterwegs waren. Das, was die Adeligen dieser finsteren Jahrhunderte an den Füssen hatten (Schnabelschuhe zum Beispiel), taugte vielleicht zum Tanze am Hofe, nicht aber zum Wandern. Erst im 21. Jahrhundert können wir aus einer großen Auswahl an bequemen und gleichzeitig festen Schuhwerk auswählen. Trotzdem findet man immer wieder Sektierer, die das naturnahe Barfußgehen preisen. Das kann ja auf den vielen originellen Barfußpfaden ganz lustig sein (besonders empfehlenswert ist der Barfußpfad in Bad Sobernheim!), aber ich habe schon die Fußsohlen von Barfußwandern nach 15 Kilometern gesehen. Nicht lustig, viel Blut und Kruste, eher eine Sache für Menschen mit dem Hang zum Masochismus, das habe ich auch bei meiner Römerwanderung spüren müssen, nachdem sich eine Sandale verabschiedet hatte.

Ich empfinde meine Wanderschuhe als Verstärker meiner Geh-Erlebnisse, wie der Verstärker der Hifi-Anlage (so etwas gab es in analogen Vorzeiten!) die Töne des Schallplattenspielers verstärkt. Ein Beispiel: ich gehe über einen Grasweg an einer Weide entlang. Die Schwingungen des federnden, weichen Weguntergrunds werden in meinem Körper durch eine guten Wanderschuh potenziert. Ich trete in den Wald, laufe auf einem nadelbedecktem Pfad und ich glaube fast zu schweben. Klar, der Waldboden ist weich, das ist sehr schön, aber ich würde doch, gesetzt den Fall ich ginge barfuß, mit feinen Nadelstichen gepiekst werden. Mit Schuhen schwebe und gleite ich über den Waldboden wie ein Eiskunstläufer.

Am Besten ist es, wenn ich den Wanderschuh nicht spüre, meine Zehen nicht gequetscht sind, meine Ferse nicht heraus rutscht, der Fuß Halt hat, egal wie lange ich gehe und egal wie viele Steilstücke ich zu bewältigen habe. Denn gerade bei den steilsten Wegabschnitten gerät der Fuß im Schuh ins Rutschen, und dann gibt es bei weiteren Strecken böse Blasen.

Eigentlich will ich gar nicht an meine Schuhe denken, die sind einfach da wo sind hingehören. Meine Wanderschuhe dienen mir.


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Mon, 25 Mar 2019 13:37:37 +0000
<![CDATA[Auf die bequeme Tour: Mit BÄR Hamburg entdecken]]> https://www.baer-schuhe.de/blog/auf-die-bequeme-tour-mit-bar-hamburg-entdecken.html Willkommen in Deutschlands Tor zur Welt!

Auf die bequeme Tour ... So lautet das Motto unseres neuen Info-Services, der Ihnen regelmäßig tolle Ziele mit attraktiven Tipps vorstellt. Mal geht's wie heute in eine großartige Stadt, mal aufs Land zum Wandern, ans Meer und richtig in die Berge. Doch wohin es auch geht, das wichtigste Reiseziel ist stets Ihre maximale Erholung, Inspiration und Freude am Entdecken, Erleben und Entspannen. In diesem Sinne bieten wir Ihnen auf Schritt und Tritt beste Reisebegleitung ... und nun, Moin, Moin, auf nach Hamburg!


Hamburg, deine Klassiker

Das lebhaft-muntere Flair am Fischmarkt – herrlich morgens um 5, wenn frischer Fisch zum markigen Geschrei der Händler angelandet wird –, das sehenswerte, historische Gebäude-Ensemble der Landungsbrücken, die größte Speicherstadt auf dem Planeten und Weltkulturerbe, die Elbphilharmonie als neues, kulturelles wie auch architektonisches Wahrzeichen der Stadt, das Miniatur Wunderland - Deutschlands beliebteste Attraktion - und selbstverständlich der Hafen selbst gehören zu diesen klassischen Sehenswürdigkeiten. Und wir befinden uns immer noch "nur" in der modernen Hamburger Hafencity. Allein hier kann man tagelang eine eindrucksvolle Zeit verbringen. Vom Tierpark Hagenbeck, dem Rathaus, der Nikolaikirche oder vom "Michel", dem 132 hohen Turm der St. Michaelis- Kirche als weitere Hamburg-Highlights gar nicht zu sprechen. Damit Sie Ihre Eindrücke uneingeschränkt genießen und sich vom quirligen Nachtleben Hamburgs noch hellwach verzaubern lassen können, sollten Sie ermüdungsfrei in einem BÄR Bequemschuh dabei sein: hochkomfortabel und -modern gedämpft, federleicht bei sicherem Halt und gleichzeitig ohne jede Enge, absorbiert er keine Energie, sondern gibt sie beim Gehen zurück und schont dabei auch noch Ihre Gelenke.


Hamburg, deine Vielfalt

Auch auf eine wetter- und rutschfeste Qualität sollten Sie beim Erkunden einer Stadt und den zahlreichen unterschiedlichen Untergründen - speziell beim Hamburger Wetter - immer achten. Der Stadtteil Blankenese ist dafür ein gutes Beispiel, wenn Sie durchs mediterran anmutende Treppenviertel, seinen verwinkelten Gassen und wunderschönen Villen flanieren. Wer's dagegen jung und szenig mag, kommt im Schanzen- und Karoviertel voll auf seine Kosten. Nur einen Katzensprung davon entfernt, beeindruckt rund um den Spielbudenplatz ein mannigfaltiges Theatergeschehen, während man im Portugiesenviertel nahe der Landungsbrücken erneut auf eine ganz eigene, in diesem Fall malerische Hafenwelt trifft. Apropos malerisch: in der innerstädtischen, historischen Deichstraße begeistert das letzte erhaltene Ensemble althamburgerischer Bürgerhäuser. In dieser Hinsicht sind auch die Kammeramtsstuben, Hamburgs letzte erhaltene Hofbebauung aus dem 17. Jahrhundert, unbedingt zu empfehlen; da sehr nah zusammen liegend, lässt sich dieses Ziel ideal mit einer Besichtigung des "Michel" verbinden. Eine Verbindung der besonderen Art erwartet Sie unter der Erde beim Spaziergang durch den gleichfalls denkmalgeschützten und mit großer Detailliebe sanierten "Alten Elbtunnel".

Hamburg, deine Komfortzonen

Obwohl Sie Hamburg in unseren Schuhen ermüdungsfrei entdecken, will man zwischendurch all die Eindrücke gerne einmal in Ruhe auf sich wirken lassen. Auch dazu hält Hamburg viele Plätze und Parks für Sie bereit, von denen wir Ihnen folgende Tipps besonders ans Herz legen wollen: 1. Planten und Blomen, eine phantastische, im Zentrum gelegene Parkanlage mit beeindruckender Pflanzenvielfalt, 2. ein paradiesischer Spaziergang um die Außenalster und durch Hamburgs repräsentativste Stadtviertel, 3. ein Nachtspaziergang am Elbstrand und dabei die Ozeanriesen bei der Hafeneinund -ausfahrt beobachten, oder 4. ein in Deutschland einmaliges und neues Erlebnis: die Stadtkreuzfahrt mit dem Riverbus, in dem Sie ganz entspannt eine besondere Exkursion über und unter Wasser genießen. Und 5.: die Hamburger BÄR-Filiale (Poststr. 51 in der City, nur 2 Min. von der U-Haltestelle "Gänsemarkt") mit dem ganzen Bequemschuh-Sortiment für sie und ihn sowie ganz persönlicher Beratung, die Ihnen dabei gerne viele weitere Hamburg-Tipps gibt. Wir hoffen, wir haben Ihnen für Ihre Städtereise nach Hamburg eine interessante Auswahl erstellt, auf eine weltstädtisch bequeme Tour, Ihr BÄR-Team

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Thu, 14 Mar 2019 15:36:53 +0000
<![CDATA[Die Gedanken]]> https://www.baer-schuhe.de/blog/die-gedanken.html Wenn es um das Thema „Wandern“ geht, werde ich von Journalisten oft gefragt, ob man sich beim Wandern nicht den Kopf leer und frei wandern könnte. Die Antwort ist: Nein. In jedem wandernden Kopf, der prinzipiell mit Inhalt gefüllt ist, fängt beim zu Fuß gehen das große Denken erst an. Das können ganz banale Gedanken sein, aber auch weltbewegende, philosophische, anspruchsvolle Gedanken. Schon Montaigne sagte: „Meine Gedanken schlafen ein, wenn ich sitze“. Und Rousseau gestand: „Ich kann nur beim Gehen denken“ Man denke an Kant mit seinem täglichen Spaziergang in Königsberg zur gleichen Uhrzeit. Oder an die Peripatetiker der Antike, die nur im Gehen philosophiert haben. Der dänische Philosoph Sören Kierkegaard hat es auf den Punkt gebracht: „Ich habe mir meine besten Gedanken angelaufen. Und ich kenne keinen Gedanken, der so schwer wäre, dass man ihn nicht beim Gehen los würde.“ Diese Erfahrungen habe ich auch immer wieder gemacht: Beim Wandern – Voraussetzung: man wandert alleine – fliegen einem die guten Ideen zu. Und umgekehrt: Probleme, beruflicher oder privater Art, lösen sich beim Wandern. Und nicht nur einfach, weil man besser drauf ist, nein: plötzlich ergeben sich Lösungsansätze, auf die man im Sitzen nicht gekommen wäre. Beim Wandern kann man gordische Knoten entwirren.

Aber warum lässt es sich beim Gehen so leicht denken? Es hat etwas mit der frischen Luft in Verbindung mit Bewegung zu tun. Das regt – ich bin kein Neurologe, daher formuliere ich es unfachmännisch – wahrscheinlich die Ganglien an. Frei nach Hape Kerkeling: Das Gehirn muss an die frische Luft. Allerdings gibt Wander-Guru Jürgen von der Wense zu bedenken: „Man sollte nicht nachdenken beim Wandern, nur vordenken. Das Denken nimmt uns die Leichtigkeit mit den Blicken.“ Nun ja, wenn es so einfach wäre, lieber Herr von der Wense. Die Gedanken sind ja frei, wie es in dem berühmten Volkslied heißt, diese Gedanken machen doch meistens was sie wollen. Recht hat er aber in der Tat, dass wir bei betörenden Ausblicken, ausgesetzten Pfaden, beim Wandeln am tiefen Abgrund, keine Gedanken an den Haustürschlüssel, die nächste Aktion in der Harald Schmidt Show oder das Höhlengleichnis verschenken. Dann übernehmen die Sinne, die Gefühle, meinetwegen auch der Überlebensdrang das Steuer im Kopf. Aber wenn man wieder ruhiger dahin schreitet, dann kann ist man wieder ganz bei sich und kann den Gedanken freien Lauf lassen.

Keiner hat so wundervoll das Denken Müssen und Dürfen beim Gehen beschrieben wie der österreichische Schriftsteller Robert Walser: „Ohne Spazieren wäre ich tot, und mein Beruf, den ich leidenschaftlich liebe, wäre vernichtet. Ohne Spazieren würde ich ja gar keine Beobachtungen und gar keine Studien machen können. Auf einem schönen und weitschweifigen Spaziergang fallen mir tausend brauchbare nützliche Gedanken ein. Spazieren ist für mich nicht nur gesund und schön, sondern auch dienlich und nützlich. Ein Spaziergang fördert mich beruflich und macht mir zugleich auch noch persönlich Spaß und Freude.“

Ich wünsche Euch, interessante, wertvolle oder einfach auch „nur“ schöne Gedanken, lasst die Wander-Gedanken von der Leine!



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Mon, 11 Mar 2019 10:42:24 +0000
<![CDATA[Die Vorfreude]]> https://www.baer-schuhe.de/blog/die-vorfreude.html „Vorfreude ist die schönste Freude“. Diesen Spruch meiner Eltern habe ich immer gehasst: Das habe ich immer zu hören bekommen, wenn es mir als Kind nicht schnell genug gegangen ist. Nach der Ankunft in der Ferienwohnung direkt an den Strand? Neeein, erstmal alles auspacken, denn: „Vorfreude ist die schönste Freude“, furchtbar, ich hätte die eigentliche Freude liebend gerne mit dieser blöden Vorfreude getauscht.

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Mittlerweile sehe ich das anders. Besonders die Vorfreude auf eine Wanderung ist großartig. Ich rede nicht von der Planung einer Tour, die kann Wochen oder Monate vorher stattfinden. Ich meine die Vorfreude, wenn ich morgens aufwache und weiß: Gleich geht es los. Ich meine die Vorfreude bei der Anreise mit Bahn oder Auto – die Landschaft ändert sich und kündigt zukünftige Wanderabenteuer an. Und ich meine vor allem Dingen die Euphorie auf den ersten Wanderkilometern.

Ein Wanderkumpel hat mir verraten, wann er das perfekte Wanderglück empfindet: beim ersten Weizenbier nach der Wanderung – und während der ersten Minuten einer Wandertour. Das ist eigentlich logisch: Mit dem ersten Weizen kehren die Kräfte zurück, aber am stärksten fühlt man sich zu Beginn einer Wanderung. Oft habe ich mich gefragt: Wie bitte, der Rundweg soll nur 12,8 Kilometer lang sein – ich bin bereit für einen Wandermarathon – mindestens! Solcherart Hochgefühle durchströmen die Wanderer zu Beginn (fast) jeder Tour.

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Schmetterlinge im Bauch kennt jeder, der sich frisch verliebt hat. Aber man kann sich auch auf eine Wanderung so sehr freuen, dass einem das Herz bis an den Hals schlägt. Gerade zu Beginn einer Wandertour schießen die Endorphine ein, das Wanderglück wird selten intensiver erlebt. Denn wir haben noch nicht die Mühen des Weges erlebt, die fordernden Steigungen, den durchnässenden Regenschauer, die ruhetagende Waldgaststätte. Nein, zu Beginn einer Wanderung herrscht eitel Sonnenschein, auch wenn das Wetter schlecht ist.

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Wir freuen uns auf all das, was wir erleben werden, die phantastischen Ausblicke, die Natureindrücke, den intensiven Gedankenaustausch mit dem Wanderkumpel. Das ist Wander-Vorfreude pur.

Voraussetzung ist, dass unser Wanderplan ein guter ist, die Bekleidung wettersicher, die Schuhe bequem und griffig. Um Vorfreude zu erleben sollte man allerdings Wanderer sein, nicht Pilger. Das ist leider so – Wanderer erleben Vorfreude, (viele) Pilger leiden an ihrem Weg. Wie schrieb Hape Kerkeling in seinem Pilgerbuch: „Mir macht das Laufen einfach keinen Spaß. Ich finde den Weg toll, aber das Gehen als solches macht mir nicht die geringste Freude.“ Der Arme: keine Freude am Gehen, das ist wirklich schade.

Ich zelebriere aktuell meine Vorfreude, diesen Blog zu schreiben. Denn es ist der erste Bär-Blog 2019. In diesem Jahr werde ich regelmäßig über viele grundlegende, fundamentale, aber auch auf den ersten Blick banale Wander-Weisheiten bloggen. Auf baer-schuhe.de und andrackblog.de und – ganz neu – bald auch bei facebook. Und diese Blog-Vorfreude ist so schön, dass ich gerne unterschreibe, was ein Leben lang meine Maxime war: Vorfreude ist die schönste Freude.

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Thu, 21 Feb 2019 13:17:39 +0000
<![CDATA[Lederschuhe pflegen]]> https://www.baer-schuhe.de/blog/lederschuhpflege.html Erfahren Sie alles über Lederschuhpflege für Glattleder, Rauleder und Materialmix mit Textil, damit Sie lange Freude an Ihren hochwertigen Lederschuhen haben und den stilvollen Look bewahren.

Aufgrund von Nässe, Kälte und Streusalz ist die Winterzeit für Lederschuhe eine strapaziöse Phase. Mit der richtigen und regelmäßigen Schuhpflege haben Sie die Anforderungen jedoch problemlos im Griff. Mehr noch: Sie verlängern die Lebensdauer Ihrer Schuhe und halten das Leder schön geschmeidig. Der Schuh bleibt bequem und der Tragekomfort hoch. Nicht zuletzt ist gut behandeltes Schuhwerk das hochwertige Plus eines gepflegten Äußeren.

Lesen Sie in den nächsten Abschnitten unsere Tipps, wie Sie Ihre Lederschuhe pflegen.

Glattleder-Pflege: So machen Sie es richtig!

Glattleder Pflege: Lesen Sie unsere nützlichen Tipps, mit denen Sie Ihre Lederschuhe pflegen, damit Sie lange halten und schön bleiben.

1. Glattleder reinigen:
Entfernen Sie regelmäßig Schmutz und Staub mit einem feuchten Tuch oder einer sanften Bürste. Auch unter lauwarmem Wasser abwaschen ist möglich, achten Sie dabei auf gleichmäßige Feuchtigkeit auf dem Leder, um Ränder zu verhindern. Hartnäckige Flecken wie Salzränder lösen Sie mit einer Lederseife (für Rauleder ungeeignet). Schnürsenkel vor der Reinigung bitte herausnehmen und ebenfalls säubern.

2. Glattleder Pflege:
Wurde der Schuh nass gereinigt, lassen Sie ihn vor der Pflege zunächst entspannt trocknen, d. h. nicht unmittelbar an der Heizung. Legen Sie anschließend einen Schuhspanner aus Holz ein. Er ist praktisch und glättet; Pflegemittel lassen sich so optimal auftragen. Glattleder glänzt je nach Narbung und Struktur leicht bis stark. Unbehandelt trocknet es mit der Zeit aus. Glanz, Farbe und Geschmeidigkeit leiden. Ein natürliches Lederbalsam, dessen Öle und Bienenwachs Nährstoffe für das Leder sind, belebt das Leder wieder. Werden die Schuhe im ca. zweiwöchigen Turnus gesäubert, können sie alternativ auch mit einer Glattleder-Pflegecreme oder einem Lederfett gepflegt werden.

Nach wenigen Minuten können Sie zum Abschluss durch Polieren den Pflegemittelüberschuss beseitigen, mit 'Power Protector' imprägnieren, fertig. (Hinweis: Mit Hartwachs behandelte Schuhe haben bereits einen guten Wetterschutz und müssen nicht zusätzlich imprägniert werden)

Rauleder-Pflege leicht gemacht:

Rauleder Pflege

1. Rauleder Reinigung
Rauleder (auch Wildleder genannt) meint alle Velours-artigen Leder mit samtiger, strukturierter oder aufgerauter Oberfläche. Dadurch sind sie im Vergleich zu Glattleder anfälliger für Verschmutzungen, aber trotzdem problemlos schön gepflegt zu halten. Gegen Staub und kleinere Verschmutzungen hilft die sanfte Anwendung eines Raulederschwamms, den Sie einsetzen sollten, wenn Ihre Schuhe nass und durch Schneematsch verschmutzt wurden: die Schuhe dann nicht trocknen lassen, sondern sofort unter lauwarmem Wasser mit der erwähnten Bürste reinigen. Um Ränder zu vermeiden, befeuchten Sie dabei den ganzen Schuh. Schnürsenkel vor der Reinigung bitte herausnehmen und ebenfalls säubern.
Hartnäckigen Flecken begegnen Sie mit einem speziellen Reinigungsgummi wie unserem 'FLECK-WEG'-Reinigungsgummi. Bei Fettflecken haben wir noch einen Hausmittel-Tipp für Sie: zuerst mit einem Papiertuch abtupfen (nicht reiben!), danach den Fleck mit einem Trockenshampoo einsprühen, einwirken lassen und abschließend mit einer Wildlederbürste wieder schonend herauskämmen.
Wie für jeden Schuh gilt besonders für das offenporige Rauleder: Regelmäßige Reinigung und Pflege lohnen sich! Insbesondere, weil durch Vernachlässigung die feinen Lederfasern an der Oberfläche unansehnlich "verspecken" und glatte Stellen entstehen. Indem Sie die Fasern immer wieder mit einer soften Wildleder- oder Reinigungsgummi aufrauen, verhindern Sie das spielend und erhalten den edlen, samtigen Eindruck.

2. Rauleder Pflege
Nachdem Sie Ihre Raulederschuhe durch Bürsten oder mit Wasser von winterlicher Verschmutzung befreiten, sollten Sie Pflegeprodukte erst anwenden, wenn die Schuhe trocken und idealerweise mit einem Holzschuhspanner ausgerüstet sind. Treten keine außergewöhnlichen Verschmutzungen auf, genügt eine Pflegepartie pro Monat. Tragen Sie dazu nach der Reinigung unser Rauleder-Pflegespray auf. Damit schützen Sie die Lederqualität und sorgen für einen soliden Grundschutz von Farbe und Erscheinungsbild. Geben Sie dem Spray etwas Zeit, seine Wirkung in den Fasern der Oberfläche entfalten zu können, bevor Sie Ihre Schuhe zum Abschluss behutsam aufbürsten und schließlich mit 'Power Protector' imprägnieren.

Lederschuh-Pflege für Materialmix mit Textilanteil

1. Lederschuhe reinigen
Das Thema Materialmix umfasst nicht nur textile Bestandteile. Es betrifft darüber hinaus Fell-, Filz- oder Pelzeinsätze, alle möglichen Applikationen, Effekte wie Metallic-Schimmer oder Drucke und Perlato.
Als Grundregel kann man festhalten: die Reinigung und Pflege orientiert sich immer am empfindlichsten Material. Und abgestimmt auf die Feinheit von Verarbeitung und/oder Anbringung von Styling-Elementen sollten Sie zu Werke gehen. In diesem Beitrag setzen wir den Fokus der Jahreszeit entsprechend auf den Textilanteil, da dieser generell eine höhere Schmutz- und Wasserempfindlichkeit besitzt.
Groben Schmutz entfernen Sie aus natürlichem und synthetischem Textilgewebe, wie z. B. dem hochfunktionalen, atmungsaktiven Mesh, im ersten Schritt mit einer Textilbürste. Das geht ohne Weiteres unter lauwarmem Wasser sowie unter Zuhilfenahme unseres milden Reinigungs- und Pflegeschaums 'Pure Care'. Das Saubermachen mit Wasser bitte nicht punktuell durchführen, sondern auf der ganzen Fläche, um Ränderbildung vorzubeugen. Ggf. reicht das schon und Sie müssen den Schuh vor der Pflege nur noch trocknen lassen. Auch für eine Intensivreinigung ist unser Reinigungsschaum die richtige Wahl. Tragen Sie den Schaum nach der ersten Prozedur ohne Wasserzugabe gleichmäßig mit einem Tuch auf und lassen ihn kurz einwirken. Auch im Anschluss daran nicht mehr unter das Wasser halten, sondern mit einem Schwamm die Schmutzreste aufnehmen. Je nachdem wiederholen Sie den Vorgang.

2. Lederschuh-Pflege
Nach der Reinigung Ihrer Lederschuhe hilft Ihnen 'Trend-Care' dank seiner schonenden Wirkstoffe nun auch als umfassend anwendbare Pflege, die sich zudem für alle Stretch-, High Tech- sowie Synthetik-Materialien, auch in Kombination mit Leder, eignet und alle gängigen Material-Mix-Kombinationen abdeckt. Sie erhalten damit die materialtypische Elastizität und schützen Ihren Schuh vor Aushärtung und Materialbruch. Lassen Sie den evtl. nass gesäuberten Schuh bei Zimmertemperatur zunächst entspannt trocknen – der Einsatz eines Holzschuhspanners empfiehlt sich selbstverständlich auch für Material-Mix-Schuhe –, bringen dann das Spray auf. Kurz einziehen lassen und fertig. Das pflegende und die Schuhqualität schützende i-Tüpfelchen bildet wieder die Imprägnierung. Dazu empfehlen wir auch in diesem Fall 'Power Protector'.

Wir hoffen, dass unsere Lederschuhpflege Tipps ein hilfreicher Service für Sie sind. Unser gesamtes Sortiment zur Schuhpflege finden Sie hier.

Falls Sie eine individuelle Frage dazu haben, sind wir gerne für Sie da. Telefonisch oder per Mail.

Mit besten Grüßen,
Ihr BÄR-Team

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Wed, 16 Jan 2019 07:44:00 +0000
<![CDATA[BÄR auf der Suche nach dem Besonderen! MUFFLON ]]> https://www.baer-schuhe.de/blog/mufflon-leder.html Unsere Anforderung, für das Barfußlaufen die natürlichste Alternative zu finden, hat uns auf eine beschreibenswerte Lederbesonderheit geführt. „Welches Leder bietet die Eigenschaft, sich anzupassen wie eine zweite Haut, ist so weich wie ein Handschuh, hat dennoch Stabilität, einen optisch unverkennbaren Charakter und bietet dem Fuß Schutz?“

Mufflon_LederBeim Gerbverfahren wird eine Schrumpfung erzeugt, bei dem das Leder auf 60 % seiner Größe schrumpft, wobei die typische Ledernarbung entsteht, die jeden Schuh zum Unikat macht. Also keine Prägung, die einheitlich ein Muster über das Leder formt und die Fasern verdichtet und verhärtet. Außerdem zieht sich eine Prägung aus weichen Ledern leicht wieder glatt. Der Schrumpfungsprozess, der ähnlich einer „Gänsehautreaktion“ das Leder zusammenzieht, wird durch eine geheime Zutat während der Gerbung hervorgerufen. Das Leder „erinnert“ sich also immer an diesen Status und geht dahin zurück. Dass ein Großteil der Fläche dabei verlorengeht, wird akzeptiert, denn dadurch entsteht die unvergleichliche Elastizität des Leders, die den Komfort ausmacht. Auch in der Schuhverarbeitung ist das Leder eine Herausforderung: Die individuelle Narbung stellt besondere Anforderungen selbst an die geübten „Stanzer“, um die Narbung am Schuhpaar gleich aussehen zu lassen. Das Ergebnis: einzigartige und charaktervolle Schuhe, die dem Träger viel Freude, Funktion und Komfort bieten. Ein langes Schuhleben ist bei BÄR ohnehin garantiert.

Wildschafe, Mufflons, haben den Weg zu uns vor 10.000 Jahren aus dem Osten kommend über Anatolien gefunden. Das Leder des Wildschafs ist mit seiner markanten Maserung Spiegel der unwirtlichen Landstriche, die den Mufflons ein karges Zuhause waren. Das verarbeitete Leder scheint mit jeder Maserung Geschichten erzählen zu können.Wildschaf_Mufflon_Leder

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Thu, 10 Jan 2019 09:36:57 +0000
<![CDATA[Nur mit richtigem Schuhwerk zum Manafossen!]]> https://www.baer-schuhe.de/blog/nur-mit-richtigem-schuhwerk-zum-manafossen.html Norwegen ist in jedem Fall eine Wanderreise wert, das hatte ich ja schon am Preikestolen festgestellt. Aber es gibt in dem skandinavischen Land nicht nur beeindruckende Fjorde und Klippen, sondern auch ein bezauberndes Hinterland. Nicht weit von Stavanger im Südosten von Norwegen liegt ein einsames Dal (norwegisch Tal = Dal), das man nur zu Fuß erkunden kann. Das Highlight des Mandals kann man schon nach einer knappen halben Stunde Fußmarsch bestaunen: Den Wasserfall Manafossen. Am Parkplatz muss man aber erst mal checken, ob man auch schuhmäßig für den Aufstieg zum Manafossen gerüstet ist. Schuhe mit Absatz kann man streichen, Sandalen und Flip Flops ebenso.

img_5011Kurzer Blick auf meine Füsse: Meine BÄR-Schuhe sind keine High Heels und auch keine Birkenstock-Latschen. Bingo, Daumen hoch!

Eine Schuhart, die erstaunlichwerweise auf dem Manafossen-Schild keine Erwähnung findet, sind Holzschuhe, wie sie in Holland, aber auch traditionell im fast-holländischen Münsterland getragen wurden.
img_3336Der Mann mit dem Schnaps in Tecklenburg ist nicht der Schnapskerl, sondern der Kiepenkerl, der in fernen Jahrhunderten seine Waren von Dorf zu Dorf feil bot. Tante-Emma-Laden to go sozusagen. Und der war in den robusten und stabilen Holzschuhen unterwegs. Nichts für Manafossen.

Robust und stabil zeigt sich auch der Parkscheinautomat am Wasserfall.
img_5010Den Parkschein muss man schon selber ausfüllen, in zweifacher Ausführung, ein Zettel für die Windschutzscheibe, ein Zettel für den „Automaten“. Und dann bitte auch noch ehrlich sein, und passend bezahlen. Denn der Automat wechselt nicht.

Alle Vorbereitungen getroffen, Parkgebühr bezahlt, Helm auf, Schuhwerk tadellos, der Berg ruft, es geht steil hinauf…
img_5022Auf den steilen Wegen und den Felsplatten nach oben zu stiefeln, ist schon recht sportlich. Aber meine BÄR-Schuhe haben ja immer Unsinn im Kopf und verleiten mich dazu, eine kleine Balance-Tour auf der Eisenkette zu probieren, die eigentlich als Handlauf gedacht war. Ich sag mal so, meine BÄR-Schuhe finden das prima, ich eher nicht. Ich bin eher der Typ für die Slack-Line, nicht für Eisenketten.

Überraschend schnell erreiche ich den Aussichtspunkt am Manefossen. Sehr, sehr beeindruckend! Dreht erstmal euren Wasserhahn volle Pulle auf, dann multipliziert ihr die Dezibel mal 20 und schon habt ihr den Manafossen-Soundtrack. Das Einmalige an diesem Wasserfall ist, dass der Wasserschwall durch eine Art Schlundloch herausschießt.
img_5016Es sieht so aus, als müsse der Fels sich mal so richtig auskotzen. Dann stürzen die Wassermassen 92 Meter (wie man das so genau messen kann!) in die Tiefe und produzieren beim Aufprall im Tal eine enorme Gischt. Um das Alles genauer studieren zu können, haben sich meine Wanderschuhe bis an den Rand des Aussichtspunkts getraut. Da wohl kein Geld für ein Absperrgitter im norwegischen Staatssäckel zu finden ist, habe ich eher respektvollen Abstand gehalten.
img_5020Ich hätte nun noch eine Stunde das Mandal hinauf zur Man-Hütte wandern können. Und wieder zurück zum Parkplatz. Da mein Flugzeug nach Stockholm schon wenige Stunden später ab Stavanger flog, habe ich es beim Kurztrip belassen, und bin vom Manafossen direkt zurück zum Parkplatz gegangen. Wenn ihr auch das nächste Mal in Norwegen wandert, wünsche ich Euch: Ha en fin tur! – Habt eine schöne Tour!
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Thu, 15 Nov 2018 09:16:16 +0000