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Der Jakobsweg – der Weg ist das Ziel

Lesen Sie hier, warum der „Treviso“ für lange Strecken besonders geeignet ist.

Reisebericht von Sebastian Bär

Jetzt sind bald 10 Jahre vergangen, seit ich auf dem Jakobsweg von St.-Jean-Pied-de-Port aus nach Santiago de Compostela gepilgert bin. Damals hatte ich einen der ersten „Treviso“ Wanderstiefel an den Füßen und war überglücklich, einer der wenigen auf dem Camino zu sein, der sich nicht mit Blasen oder schmerzenden Füßen jeden Morgen auf den Weg plagen musste.

Mittlerweile haben wir viele Briefe, Postkarten und Bilder von Kunden bekommen, wie sie mit dem „Treviso“, dem „Canyon“, dem „Nomad“ oder anderen BÄR-Schuhen den nicht erst seit Hape Kerkeling berühmten Jakobsweg gepilgert sind. Bei jedem ihrer Briefe geht mir das Herz auf, denn auf dem Camino Pilger zu sein, ist ein besonderes Abenteuer!  Manchmal hat man Glück, und man teilt sein Nachtquartier nur mit wenigen anderen Pilgern. Meistens findet man aber nur eine Pritsche in einem umgewandelten Stall oder einer kleinen Halle, mit 20 - 30 oder sogar mehr Mit-Pilgern. Die Nachtruhe in den Pilgerherbergen ist aufgrund des Geräuschpegels daher öfters unterbrochen. Mit müden Augen und schmerzverzerrtem Gesicht quälen sich die vielen Männer und Frauen in ihre Wanderstiefel. Vorher werden die Füße noch eingepudert oder eingecremt, in der Hoffnung, die Tagesetappe ohne Blessuren zu überstehen. Die Zehenfreiheit® im BÄR-Treviso ersparte mir alle diesbezüglich negativen Erfahrungen und trug positiv zu meiner Laune zum Tagesbeginn und den gesamten Tag über bei. Nicht immer läuft jedoch alles glatt: man verirrt sich, weil man einen der gelben, wegweisenden Pfeile übersehen hat. Oder es gibt bei Ankunft am Tagesetappenziel kein Quartier mehr, so dass man nur noch in einer überfüllten Notunterkunft unterkommt. Manchmal regnet es auch den ganzen Tag oder die Hitze ist so drückend, dass man sich nur noch nach einem schattigen Plätzchen sehnt. Alle Erlebnisse – egal ob positiv oder weniger positiv – verschwimmen rückblickend zu der Erfahrung „Jakobsweg“.

Die Begegnungen und daraus resultierenden Gespräche und Freundschaften sind prägend und unvergesslich. Es schien mir damals fast, als wäre die Zeit stehen geblieben - sie war einfach nicht mehr relevant. Mit Sehnsucht erinnere ich mich daran. So war es seltsam, als ich dann endlich vor der Kathedrale in Santiago stand:

Ich war angekommen und begriff langsam, dass ich jetzt nicht mehr weiter gehen musste. Freude kam zwar auf, aber wichtiger die prägende Erkenntnis die Erfahrung gemacht zu haben, dass mein Ziel der Weg war und nicht – wie ich am Startpunkt noch dachte – die Ankunft. Freuen Sie sich darauf, besondere Wege und prägende Erlebnisse in BÄR-Schuhen ohne Probleme bewältigen zu können. Wir versprechen Ihnen, es wird auch für Sie gut laufen in unseren Schuhen!

Ihr
Sebastian Bär

Impressionen von Sebastian Bär - Auf den Spuren der Jakobsmuschel nach Santiago de Compostela